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Neu auf meiner Website: Bilder aus Livorno in der Region Toskana, Italien

Die Stadt ist eine Industriestadt mit circa 160.000 Einwohner und wurde im zweiten Weltkrieg stark zerstört. Von hier gibt es Autofährenverbindungen nach Sizilien, Sardinien und Korsika. Zu sehen gibt`s Bilder aus dem Fährhafen nachts und morgens zur blauen Stunde und aus der zentralen Markthalle, einem 95 Meter neoklassizistischen Bau aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Einer der wenigen größeren Gebäude, die die Bombadierungen im zweiten Weltkrieg überstanden haben. Ich bin abends mit der Fähre von Sardinien gekommen und hatte bis zum nächsten Vormittag noch Zeit durch den Hafen zu stromern und die Atmosphäre auf mich wirken zu lassen. Dabei ist diese Bildserie mit verlassenen Kaianlagen, leeren Stauräumen und verwaisten Gebäuden entstanden.

italien - livorno - bereitBlick in das innere einer der großen Autofähren nachts im Hafen beim beladen. Livorno, Toskana, Italien
italien - livorno - verlassenNachts am Kai im Fährhafen, ein paar Katzen streunen herum, ein Schiffsdiesel brummt vor sich hin. Die Silhouette der Ruine eines Getreidespeichers vor dem Nachthimmel, daneben eine mit Comicfiguren bemalte Autofähre, die von hier nach Sardinien und Korsika fährt. Zu sehen ist niemand. Livorno, Toskana, Italien
italien - livorno - mercato centraleLivornos zentrale Markthalle ist ein 95 Meter langer neoklassizistischer Bau aus dem 19. Jahrhundert. Livorno, Toskana, Italien
italien - livorno - mercato centrale - zeitmaschineDie Bestuhlung eines kleinen Cafes in einem Seitengang in Livornos zentraler Markthalle. Die Nische ist dekoriert mit alten Werbeplakaten mit historische Monumenten und antiken Statuen, auf den Tischen liegen rot-weiß karierte Tischdecken. Die Markthalle ist ein 95 Meter langer Bau aus dem Ende des 19. Jahrhundert. Livorno, Toskana, Italien
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Neu auf meiner Website: Bilder Aus Tel Aviv und Jaffa

Die Lage direkt am Mittelmeer macht diese Doppelstadt zu etwas besonderen. Während Jaffa auf 2000 Jahre Geschichte zurückbliegt, ist Tel Aviv gerade mal 100 Jahre alt. Und vieles aus den Anfangsjahren verschwindet schon, die Hochhäuser werden weiter an der Küste entlangwandern, zu lukrativ sind die Grundstücke am Meer, um sie nur 2-, 3-stöckig zu bebauen. Durch den Bauboom und die ganzen Hochhäuser und Einkaufszentren wirkt Tel Aviv deshalb auf den ersten Blick reich, wären da nicht die vielen Obdachlosen und Bettler in den Straßen auf der Suche nach einem Almosen. Die Serie Tel Aviv und Jaffa umfasst 114 Aufnahmen, darunter ein 360° Panorama, mehrere Teilpanoramen und HDR-Aufnahmen. Desweiteren gibt es einige Nachtaufnahmen.

israel – tel aviv - karmel market teil 3Wegen des Unabhängigkeitstag war der Markt geschlossen, aber das Licht was durch die improvisierte Überdachung fiel, und die ganzen leeren Marktständen, das hatte was. Karmel Markt, Tel Aviv, Israel. Das Bild ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
israel – tel aviv - ausblickDie Ge`ula St. , eine Querstraße der Allenby, die direkt auf`s Meer zu führt und damit einen wunderschönen Ausblick bietet. Nördliches Stadtzentrum, Tel Aviv, Israel
israel – tel aviv - dolphinarium teil 2Außenseite des seit dem Anschlag von 2001 geschlossene Gebäudes. Hier sprengte sich ein Selbstmordattentäter in einer Warteschlange vor einer Diskotek in die Luft und es gab 21 Tote. Tel Aviv, Israel
israel – tel aviv - die zukunftDie ursprungliche Bebauung des Uferstreifen am Mittelmeer, dahinter ragt schon die Zukunft empor. Herbert Samual Esplanade, Tel Aviv, Israel
israel – tel aviv - independence day teil 7Unabhängigskeitstag. Trauben von Kindern auf Fahrgestellen, die von Erwachsenen gezogen werden. Der ganze Park ist voll mit Menschen die feiern. HaYarkon Park, Tel Aviv, Israel
israel – tel aviv - am strand teil 5Es war schon ganz schön voll für einen milden Maitag am Strand. Der Strand Höhe Allenby am Unabhängigkeitstag, Nördliches Stadtzentrum, Tel Aviv, Israel
israel – tel aviv - blick auf jaffa nachtsDie beleuchtete Altstadt von Jaffa mit der griechisch-orthodoxen St. Peter Kirche. Nachts am Banana Beach, Tel Aviv, Israel
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Neu auf meiner Website: Bilder aus der antiken Stadt Petra in Jordanien

Im Mai 2011 war ich auf einer Nahostreise auch für ein paar Tage in Jordanien. Ich war schon mal vor 20 Jahren in Petra, und war damals sehr beeindruckt von dem Ort und seiner Atmosphäre. Als ich jetzt die Möglichkeit hatte, mit meiner Kamera nochmal dorthin zu reisen, habe ich das sofort wahrgenommen. Entstanden sind 110 Bilder, viele davon HDR Aufnahmen. Die antike Stadt Petra wurde vor circa 2200 Jahren von den Nabatäern gegründet. Es wurde dann auch die Hauptstadt des Nabatäerreiches. Es war ein wichtige Karawanenrastplatz, hier kreuzten sich verschiedene Routen, unter anderen die von der arabischen Halbinsel nach Damaskus. Die meisten erhaltenen Gebäude stammen aus der Zeit 200 vor bis 200 nach Christi. 100 nach Christi eroberten die Römer das Nabatäerreich. Die Spur Petras verliert sich circa 350 nach Christi. Eine zeitlang hausten ein paar Mönche im Gefolge der Kreuzzüge in den Ruinen, danach wurde manche der Ruinen und Höhlen von Beduinen genutzt. Erst 1812 wurde Petra "wiederentdeckt". Bis heute werden dort Gebäude freigelegt und restauriert. Die Beduinen wurden umgesiedelt, und der Ort in das Unesco Weltkulturerbe aufgenommen. Da ganze liegt weitläufig in einer Berglandschaft auf circa 800 bis 1300 Metern, und ist ideal zum wandern.

jordanien - petra - al kazane / das schatzhausDas Al Kazane, dem sogenannten Schatzhaus ist das erste Gebäude im Talkessel von Petra nach der Schlucht. Die Fassade ist 40 m hoch und 25 m breit und in den Sandstein geschlagen.In den dahinterliegenden Kammern war vermutlich das Grab eines Nabatäerkönigs, entweder Aretas III oder IV, die circa 100 vor Christi herrschten. Petra, Jordanien Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
jordanien - petra - der sik (06)Der Sik ist eine schmale Schlucht, fast 2 Kilometer lang, manchmal nur wenige Meter breit, und einer der beiden Zugänge zur Stadt. Petra, Jordanien
jordanien - petra teilpanoramaKurz vor dem römischen Amphittheater liegt linkerhand diese Felsenwand mit diversen Grabmonumenten und dem Al-Madbah, dem sogenannten großen Opferplatz. Petra, Jordanien Das Teilpanorama besteht aus 6 HDR-Aufnahmen aus jeweils 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
jordanien - petra - das römische theater teil 4Blick von oberhalb der sogenannten Königswand auf das römische Amphittheater mit seinen mehreren tausend in den Stein gemeißelten Plätzen. Petra, Jordanien Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
jordanien - petra - das urnengrab teil 2Das Urnengrab befindet sich in der sogenannten Königswand mit seinen 13 Grabmonumenten. Das Urnengrab stammt vermutlich aus dem 2.oder 3. Jahrhundert n. Chr. Seine Felsenhalle birgt drei Grabnischen, und es verfügt über einen von Säulen umstandenen Vorhof. Petra, Jordanien Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
jordanien - petra - el-deir teil 3Das El-Deir, das sogenannte Kloster. Die Fassade misst 40 m in der Höhe und 47 m in der Breite.und erbaut, genauer gesagt aus dem Felsen geschlagen, haben es die Nabatäer. Dahinter liegt eine zur Fassade vergleichweise kleine Felsenhalle. Das ganze liegt circa eine dreiviertel Stunde außerhalb der antiken Stadt Petra auf einem Berg. Petra, Jordanien Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
jordanien - petra - cardo maximus teil 3Der Cardo Maximus, die Kolonnnadenstraße, mit Blickrichtung zur sogenannten Königswand. Rechts die Treppe führt hoch zum großen Tempel. Gut zu sehen das ursprüngliche Straßenpflaster. Petra, Jordanien Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
jordanien - petra - blick über die berge teil 2Blick in der Nähe des El-Deir in ein Seitental in Richtung der Stadt Wadi Musa. Petra, Jordanien Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )

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Neu auf meiner Website: Fotos von der antiken Bergfestung Masada am Toten Meer in Israel.

Im Mai 2011 war ich während meiner Nahostreise auch in Masada. Neben meinen anschließenden Besuch in Petra in Jordanien war das sicher einer meiner fotografischen Highlights auf dieser Reise. Um 4 Uhr aufstehen, dann der 45 minütige Aufstieg zum Plateau, dann der Sonnenaufgang über den Bergen auf jordanischer Seite und dem Toten Meer, dann der Blick aus 400 Höhe auf die umliegenden Berge und die fazinierende Wüstenlandschaft einschließlich des Toten Meeres. Ich wäre gerne nach dem Besuch des Plateaus noch gerne ein wenig in den umliegenden Bergen gewandert, aber schon im Mai war es ab 11 Uhr draußen unerträglich heiß. Entstanden sind insgesamt 75 Bilder, einige davon HDR-Aufnahmen, sowie eine ganze Reihe von (Teil-)Panoramen.

Hier ein paar Kurzinfos zu Masada: Die ehemalige jüdische Bergfesteng Masada befindet sich in Israel am Südwestende des Toten Meeres und gehört seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie liegt 400 Meter über dem Niveau des Toten Meeres, die Seiten des Berges fallen steil ab, und die Festung war nur über 3 leicht zu verteidigende Saumpfade zu erreichen. Das Gipfelplateau ist überwiegend flach und misst circa 300 x 600 Meter. Erbaut wurde sie von Herodes in den Jahren 40 bis 30 v. Chr. Innerhalb der Festungsmauern befanden sich der Palast des Herodes einschließlich Schwimmbecken und Badehaus an der Nordseite, sowie desweiteren Wohnunterkünfte, Lagerhäuser, Pferdeställe, Kommandantur. Zu der Anlage gehörten auch Dämme und ein System von Zisternen, mit denen große Mengen von Regenwasser gespeichert werden konnte. Zusammen mit den großen Lebensmittelvorräten sollten so auch einer längeren Belagerung standgehalten werden können.Im jüdischen Krieg gegen die römische Besatzung ab 66 n Chr. wurde die Festung von jüdische Aufständischen erobert. Sie errichteten dann zu den bestehenden Gebäuden eine Synagoge, eine Mikwe (ein rituelles Tauchbad), eine Bäckerei und diverse Wohnhöhlen. In Jahre 73 n. Chr begann die Belagerung der 973 jüdischen Aufständischen durch tausende römische Legionäre. Diese legten 8 befestigte Lager rund um die Festung an. Die Ruinen der Befestigungen sind noch heute zu sehen. Dann ließen die Römer sich von Sklaven eine Rampe aufschütten um die Befestigungsmauern zu erreichen. Als klar war die Festung fällt, begingen die Bewohner kollektiven Selbstmord. Lieber den selbstgewählten Tod als Sklave. Später waren die Ruinen der Festung verlassen, erst im 5. und 6. Jhrd. siedelten einige byzantinischen Mönche auf dem Berg. Sie errichteten auch eine Kirche, die zu den ältesten erhaltenen Kirchen in der Region zählt.

Dann wurde Masada erst wieder 1838 wiederentdeckt. Verschiedene archäologische Ausgrabungen fanden ab dem Jahre 1955 statt. Der Mythos von Masada spielte für die Zionistische Bewegung als Symbol des jüdische Freiheitswillen eine große Rolle. Nach der Gründung des Staates Israel fanden ab den 60er Jahren bis in die 90er Jahre Vereidigungen der israelischen Streitkräfte auf der Bergfestung statt. Der Schwur „Masada darf nie wieder fallen“, spielt für die israelische Identität eine große Rolle. Mittlerweile ist die Armee davon abgekommen weitere Vereidigungen hier abzuhalten, die Nähe zu den militanten Aufständischen und deren kollektiven Selbstmord ist vielleicht politisch nicht mehr erwünscht. Es gibt im Sommer eine Open Air Opernbühne mit mehreren tausend Plätzen am Fuß des Berges. Gespielt wurde bisher Nabucco von Giuseppe Verdi, ab diesen Jahr (2011) soll es die Oper Aida von Verdi dort geben. Es gibt an der Ostseite des Berges ein Besucherzentrum mit Seilbahnstation zum Plateau, und eine luxuriöse Jugendherberge mit Schwimmingpool. An der Westseite gibt es ein kleineres Besucherzentrum, die Westseite ist über die Straße nur von Arad aus zu erreichen.

israel- totes meer - masada - abenddämmerungDer Tafelberg mit der Bergfestung in der Abenddämmerung. Masada, Totes Meer, Israel Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
israel- totes meer - masada – westenBlick Richtung Westseite auf das Besucherzentrum an der Straße nach Arad. Rechts im Bild die Ruinen eines weiteren befestigten römischen Belagerungslagers. Masada, Totes Meer, Israel. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
israel- totes meer - masada – nordenBlick von der Westseite des Plateaus Richtung Norden. Gut zu erkennen der zerklüftete, schmale Streifen Land zwischen den umliegenden Bergen und dem Toten Meer. Masada, Totes Meer, Israel. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
israel- totes meer - masada - teilpanorama palast des herodes tBlick von der untersten Plattform des Palastes des Herodes auf der Bergfestung. Der Palast befindet sich an der Nordspitze des Plateau. Masada, Totes Meer, Israel. Das Teilpanorama besteht aus 5 Einzelbildern.
israel- totes meer - masada – norden teil 2Blick von der Nordspitze des Plateaus Richtung Norden. Gut zu erkennen die zerklüftete Landschaft zwischen den umliegenden Bergen und dem Toten Meer (im Dunst am Horizont). Links unten im Bild die Ruinen eines der römischen Belagerungslager. Masada, Totes Meer, Israel. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
israel- totes meer - masada – das mosaikDas Bodenmosaik in der byzantinischen Kirche. Im 5. Jahrhundert lebten Mönche in den Ruinen der Bergfestung. Aus dieser Zeit stammt auch die Kirche. Masada, Totes Meer, Israel
israel- totes meer - masada – südseiteBlick von der Südseite des Plateaus auf das Besucherzentrum mit der Seilbahnstation und das Tote Meer.Masada, Totes Meer, Israel Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
israel- totes meer - masada – teilpanorama süden teil 2Blick von der Südseite des Plateaus auf die umliegenden Berge. Links das Tote Meer und die Berge auf jordanischer Seite. Masada, Totes Meer, Israel Das Teilpanorama besteht aus 6 HDR-Aufnahmen aus jeweils 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )

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Neu auf dieser Website: Bilder aus Haifa

Haifa ist die drittgrößte Stadt Israels mit circa 250.000 Einwohnern und ein bedeutender Industriestandort und gilt als Arbeiterstadt. Es heißt: In Jerusalem betet man, in Tel Aviv feiert man, in Haifa arbeitet man. Für die Bahai, eine religiöse Gemeinschaft aus dem persischen Raum, ist Haifa ein Heiliger Ort, liegen doch dort die sterblichen Überreste von Abdul-Bahas, dem ältesten Sohn des Religionsstifters Baha’u’llah, im Schrein des Bab, aufgebahrt. Der Schrein liegt in den Gärten der Bahia, und gilt als Wahrzeichen von Haifa. Die Gartenanlage erstreckt sich über einen Kilometer am Hang des Berges Karmel. Haifa hat mich sehr an Genua erinnert, zum einen eine Hafenstadt und zum anderen sehr bestimmt durch seine Topografie, ist das Stadtbild doch durch seine Hügellandschaft sehr geprägt. In Haifa existiert auch Israels einzige U-Bahn, die Karmelit, eigentlich eine Seilbahn auf Schienen ähnlich der MiniMetro in Perugia, Italien. Vielleicht liegt es daran, das Haifa eine Hafenstadt ist, in der das Fremde ganz normal sind, das Haifa als einer der wenigen Orte in Israel gilt, in der Juden und Araber relativ friedlich miteinander leben. Trotzdem gab es während der zweiten Intifada auch in Haifa drei Selbstmordanschläge, einer davon auf das "Maxim", ein Restaurant mit jüdischen und christlich-arabischen Eigentümern.

israel – haifa - die gärten der bahaiDie Gärten der Bahai mit dem Schrein des Bab gehören zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Gärten erstrecken sich über 1 Kilometer am Fuß des Berges Karmel.Blick entlang der Ben-Gurion-Avenue. Haifa, Israel. Das Bild ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
israel – haifa - karmelit teil 2Ein U-Bahnzug der Karmelit Metro. Die U-Bahnhöfe und die Wagen sind abgestuft und damit der starken Streckenneigung entsprechend angepasst. Die Stecke ist Israels einzige U-Bahn mit 1,8 Kilometern Länge, 275 Metern Höhenunterschied und 6 Stationen. Haifa, Israel
israel – haifa - blick von obenBlick vom Berg Karmel auf die Stadt. Satelittenschüsseln und Sonnenkollektoren für Warmwasser auf den Dächern der Stadt. Haifa, Israel
israel – haifa - wadi nisnasEin ballspielender Junge auf der Straße. Schmale Gassen, kleine Häuser im Wadi Nisnas Viertel in Haifa, das überwiegend von arabischstämmigen Israelis bewohnte wird.Es liegt unten am Hafen der Stadt. Haifa, Israel
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Neu auf meiner Website: Bilder aus Jenin

Jenin liegt nördlich von Nablus kurz vor der "grünen Linie" mit dem Sicherheitszaun, der die palästinensischen Autonomiegebiete von den Kernland Israels trennt. In Jenin wollte ich mir das Cinema Jenin und das Freedom Theatre anschauen, zwei Einrichtungen, die versuchen die (auch kulturelle ) Isolation in den (ehemals) besetzten Gebieten aufzubrechen. Ich werde kurz was zu den Projekten erzählen, weiter gibt`s dann auch noch die Links zu den entsprechenden Websites. Das Kino ist das einzige im Umkreis von 50 Kilometern. Es wurde 2010 nach 20 Jahren Leerstand wiedereröffnet. Das Projekt wurde sehr stark von deutscher Seite (Staatlich/ als auch privat) und international, z.B. durch die „Cinema for peace foundation“, gefördert. 2 Jahre lang haben Einheimische, unterstützt durch internationale Freiwillige, daran gearbeitet, wieder einen Ort der Kultur zu schaffen. Stark engagiert in diesen Projekt ist auch der deutsche Dokumentarfilmer Marcus Vetter, dessen Film "Das Herz von Jenin" den deutschen Filmpreis für den besten Dokumentarfilm 2010 erhielt. Der Film handelt von einem palästinensischen Vater, dessen Sohn durch israelische Kugeln stirbt. Der Vater gibt trotzdem die Organe frei um andere Kinder (auch israelische) damit zu retten. Der Film zeigt dann auch seine Besuche bei den Familien, deren Kinder die jeweiligen Organe erhalten haben. Ein sehr spannender und bewegender Film. Mittlerweile ist ein zweiter Dokumentarfilm über Jenin entstanden, "Project Cinema Jenin - The Film", über das Kinoprojekt. Zu dem Kino gehört auch ein schönes Guesthouse, wo man relativ günstig übernachten kann. Das zweite Projekt ist das "Freedom Theatre". Es wurde 2006 im Flüchtlingslager von Jenin von Juliano Mer Khamis wiedergegründet. Schon seine Mutter hatte in den 80ziger Jahren begonnen Theaterarbeit mit Kindern in dortigen Flüchtlingslager zu betreiben. Das Theater möchte palestinensische Kinder und Jugendliche ermutigen und befähigen sich auszudrücken, ihre Emotionen und Kreativität durch Kultur und Kunst zu entdecken, um ihnen eine Stimme zu geben in der (palästinensischen) Gesellschaft und darüber hinaus. Zu dem Theater gehört auch ein Jugendzentrum, in dem verschiedene Kurse angeboten werden , zum Beispiel zu Fotographie, Film, Computer. Juliano Mer Khamis wurde am 04.04.2011 vor seinem Haus im Flüchtlingscamp ermordet. Niemand hat sich dazu bekannt, und die polizeilichen Ermittlungen der Autonomiebehörde haben bisher nichts dazu ergeben. Am 04.04.2012, am Jahrestag seiner Ermordung, soll es deshalb eine Demonstration vor der Polizeibehörde in Ramallah geben. Ich habe während meine Nahostreise in der online Ausgabe einer israelischen Zeitung ein Interview mit einem älteren Hamas-Aktivisten aus dem Flüchtlingslager in Jenin gelesen. Der sagte, Khamis war für ihn ein Kommunist, er hätte seinen Kinder nicht erlaubt an diesen Projekt teilzunehmen. Ein (klares) Dementi sieht anders aus. In einem Interview mit der TAZ 2 Jahre vor seinem Tod (siehe den Link weiter unten) beschreibt Khamis den Druck und die Anfeindungen , die das Projekt gerade von den konservativen religiöse Traditionalisten ausgesetzt ist. Das muss nicht unbedingt die Hamas sein. Durch das nicht bekennen und nicht erklären warum Mer Khamis getötet wurde, bleibt ein diffuses Gefühl von Bedrohung für alle am Projekt beteiligten zurück. Im April 2011 tauchten dann noch anonyme Flugblätter auf, in denen die ausländischen Freiwilligen bedroht wurden. Vom Tod Khamis hatte ich in den Medien erfahren, von der Bedrohungssituation leider nichts. So konnte ich das Guesthouse in Jenin nur in Begleitung verlassen. Fotografieren draußen war auch eher schwierig. In war dann auch im Jugendzentrum des Theaters, bei einem Gespräch mit Jugendlichen wurde ich gefragt, wo ich vorher gewesen bin. Als ich sagte: "Ich war in Israel vorher, in Tel Aviv und Jerusalem",antwortete mir einer der Jugendlichen: "es gibt kein Israel, nur besetzte Gebiete". Sie wären dreifach besetzt, von den Israelis, von der Autonomiebehörde, und in ihrem Kopf. Ich fragte einen, "ob er sich irgendetwas für seiner Zukunft wünscht?". Er sagte: "Ich habe keine Wünsche an meine Zukunft". Das Projekt existiert noch, im Herbst 2011 gab das Theater unter anderen 10 Gastspiele in Deutschland.

palästina- jenin - cinema jeninDie Zahl 63 auf der LED-Anzeige auf dem Dach erinnert an den 63zigsten Jahrestag (Nakba-Tag) der Vertreibung der Palestinenser 1948 aus ihren Häusern und Höfen und dem israelischen Kernland. Das Kino ist das einzige im Umkreis von 50 Kilometern. Es wurde 2010 nach 20 Jahren Leerstand wiedereröffnet. Das Projekt wurde sehr stark von deutscher Seite (Staatlich/ als auch privat) und international, z.B. durch die „Cinema for peace foundation“, gefördert. 2 Jahre lang haben Einheimische, unterstützt durch internationale Freiwillige, daran gearbeitet, wieder einen Ort der Kultur zu schaffen. Das Zwillingsprojekt zum Kino ist das „Freedom Theatre“ im Flüchtlingslager von Jenin. 2006 wieder gegründet von Juliano Mer Khamis, möchte es palestinensische Kinder und Jugendliche ermutigen und befähigen sich auszudrücken, ihre Emotionen und Kreativität durch Kultur und Kunst zu entdecken, um ihnen eine Stimme zu geben in der (palestinensischen) Gesellschaft und darüber hinaus. Juliano Mer Khamis wurde am 04.04.2011 vor seinem Haus im Flüchtlingscamp ermordet. Jenin, Palästinensisches Autonomiegebiet, Palästina
palästina- jenin - auf dem markt teil 2Ein Gemüsemarkt in der Nähe des Zentrum. Jenin, Palästinensisches Autonomiegebiet, Palästina
palästina- jenin - auf dem busbahnhofDer Zentrale Taxistand und der Busbahnhof liegen im Zentrum der Stadt. Jenin, Palästinensisches Autonomiegebiet, Palästina Das Bild ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )

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Neu auf meiner Website: Bilder aus Ramallah

Ramallah liegt circa 15 Kilometer nördlich von Jerusalem in der Westbank und hat rund 60.000 Einwohner. Es ist der Regierungssitz der Autonomiebehörde mit den ganzen Ministerien und dem palästinensischen Parlament. Dann residieren hier viele NGO`s und diplomatische Missionen. Man erreicht die Stadt von Jerusalem aus über den Kontrollpunkt Qalandia, den größten Kontrollstelle in der Mauer/dem Sicherheitszaun, der die Westbank umschließt, sowie entlang der dortigen jüdischen Siedlungen verläuft. Die Serie Ramallah umfasst 37 Aufnahmen, es gibt Fotos zu sehen vom Zentrum der Stadt als auch vom Kontrollpunkt selbst.

palästina- ramallah - - der kampf um die aufmerksamkeit teil 2Inmitten all dieser Neuwagen, ein Eselskarren und einfache Holzgestelle, von Menschenhand gezogen, die gleichzeitig als Verkaufsstände und Transportvehikel dienen. Ramallah, Palästinensisches Autonomiegebiet, Palästina
palästina- ramallah - al-amari camp teil 2Das Eingangsportal zum Flüchtlingscamp Al-Amari an der Straße nach Jerusalem. Es liegt auf halber Strecke zwischen dem Stadtzentrum und dem berüchigten Kontrollpunkt Qalandia. Ramallah, Palästinensisches Autonomiegebiet, Palästina
palästina- ramallah - qalandia - showdownDer Vorplatz am Kontrollpunkt Qalandia. Von hier kamen vor ein paar Minuten die Tränengasgranaten. Ein paar Israelische Soldaten stehen herum, dann heißt es raus aus dem Bus, einzeln durch eine Schleuse, Papiere vorzeigen, das Gepäck wird durchleuchtet, man selber muss durch einen Metalldetektor gehen. Fragen beantworten. Wieder einsteigen, dann weiterfahren. Ramallah, Palästinensisches Autonomiegebiet, Palästina
palästina- ramallah - qalandia teil 4Es ist Nakba-Tag und viele Presseteams sind am Kontrollpunkt. Auf der Mauer sind große Wandbilder von Yassir Arafat und Marwan Barghouti zu sehen. Barghouti wurde 2002 von den Israelis verhaftet, angeklagt und 2004 verurteilt. Er gilt als einer der Führer der zweiten Intifada und ist sehr beliebt bei jüngeren Palestinensern. Er gehört der Fatah an, und gehört seit 2009 dem Zentralkomitee an. Er war während der zweiten Intifada Kommandeur der Fatah-Tanzim, der bewaffneten Miliz der Fatah. Die Hamas setzte ihn auf die Liste der gegen den israelischen Soldaten Shalit auszutauschenden Gefangenen. Für die Hamas wäre das ein ungeheurer Prestigegewinn bei den der Fatah nahestehenden Palestinensern gewesen. Marwan Barghouti kam dann auch 2011 nicht frei im Zuge des Gefangenenaustausch. Ramallah, Palästinensisches Autonomiegebiet, Palästina

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Neu auf meiner Website: Die Mauer - the wall           Bilder aus Bethelehem mit der bis zu 8 Meter hohen Betonmauer entlang der sogenannten "grünen Grenze"

Eine Bilderserie die während eines Besuchs in Bethlehem im Palästinensischen Autonomiegebiet im Mai 2011 entstanden ist. Es gibt Bilder von der palästinensischen Seite der Mauer aus gesehen. Ähnlich wie es die Mauer in Berlin gewesen ist, ist die eine Seite der Mauer quasi eine große graue Leinwand, Platz für unzählige Graffittis, Tags, und Wandbilder. 2002 begann Israel mit dem Bau eines Sicherheitszaunes mit geplanten 720 Kilometern Länge. In Siedlungsgebieten ist es eine bis zu 8 m hohe Betonmauer, ansonsten mehrere parallel verlaufende Zäune mit eine Gesamtbreite von bis zu 60 m, die elektronisch überwacht werden und regelmäßig von Militärpatrouillen kontrolliert werden. Ein Teil folgt der sogenannten "grünen Linie", der "Grenze" zwischen dem israelische Kernland und der Westbank, aber der größte Teil verläuft innerhalb des Gebiets der Westbank entlang israelischer Siedlungen mit circa 140.000 Bewohner. Es gibt mehrere Kontrollpunkte, die mit dem Auto passiert werden können und solche lokalen, die nur zu Fuß benutzt werden können. Israelis ist die Einreise in die Palästinensischen Autonomiegebiete verboten, Palästinenser brauchen zur Ausreise aus den Gebieten nach Israel eine Genehmigung der Israelis. Auch Bauern, deren Felder nun plötzlich auf der anderen der Mauer liegen, müssen durch die Kontrollen. Nur manche der Kontrollstellen sind den ganzen Tag geöffnet. Aus "Sicherheitsgründen" ist die Grenze auch mal tagelang dicht. Der Bau des Sicherheitszaunes war auch eine Antwort auf die vielen Selbstmordattentate während der zweiten Intifada mit über 1000 getötenden Israelis. Der Rückgang der Selbstmordattentate nach dem Bau ist denn auch die allgemeine Legitimation in der israelischen Gesellschaft für diese Mauer. Zu fragen bleibt, ob nicht sowieso die Attentate ähnlich wie die zweite Intifada von selbst geendet hätten. Und ob es nicht ein Trugschluß ist, zu glauben, die Grenze wäre unpassierbar. Es gab immer wieder Medienberichte, das es Schlupflöcher gibt, durch die zum Beispiel Illegale Arbeitskräfte vom der Westbank nach Israel gelangen. Vieles von dem, was ich im Mai 2011 in Bethlehem gesehen habe, hat mich stark an die Mauer-Bilder in meinem Kopf aus den 80ziger Jahren in Berlin-Kreuzberg erinnert, was eine solche Mauer mit dem (urbanen ) Raum macht, wie gewachsene Strukturen zerschnitten werden, bis hin zu den scheinbar naturgesetzmäßig entstehenden Müllhalden im Niemandsland.
palästina- bethlehem - welcome in palestineWandbild im Flüchtlingscamp Aida. Bethlehem, Palästinensisches Autonomiegebiet, Palästina. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
palästina - bethlehem - die mauer teilpanoramaGroßes Wandbildbild im Flüchtlingscamp Aida. Bethlehem, Palästinensisches Autonomiegebiet, Palästina. Das Teilpanorama besteht aus 5 Einzelbildern
palästina- bethlehem - die mauerMauer mit Wachturm in Bethlehem. Das Tor in der Mauer läßt sich öffnen für die israelische Armee. Bethlehem, Palästinensisches Autonomiegebiet, Palästina. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
palästina- bethlehem - der schlüsselEin Eingangsportal zum Flüchtlingscamp „Aida“ in Bethlehem. Das Portal erreicht man über dem Parkplatz des Hotels „Intercontinental“. Der Schlüssel symbolisiert die zurückgelassenen Häuser und die verlorene Heimat in dem Teil, der jetzt Israel heißt. Das Camp besteht seit 1948. Bethlehem, Palästinensisches Autonomiegebiet, Palästina. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )

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Neu auf meiner Website: Bilder aus Jerusalem

Während meiner Nahostreise 2011 war ich auch einige Tage in Jerusalem. In Jerusalem prallen viele verschiedenen Ebenen des Nahostkonflikts aufeinander und manifestieren sich in zum in Stein. Jerusalem ist Hauptstadt des Staates Israel. Und auch die Palestinenser beanspruchen Jerusalem als ihre zukünftige Hauptstadt. Jerusalem ist für Christen, Moslem und Juden heilig und übersät mit heiligen Stätten und Orten. Und zum Teil sind diese Orte auch umkämpft, weil mehrfach beansprucht. Der Tempelberg mit dem Felsendom ist Moslems ein heiliger Ort, für die Juden lag vorher an dieser Stelle dort bis zu seiner Zerstörung durch die Römer und den Beginn des Exils für die Juden der zweite Tempel. Die Klagemauer, Teil der jetzigen westlichen Umfassungsmauer des Tempelbergs und wahrscheinlich auch schon zu Zeiten des zweiten Tempels vorhanden, trat im Laufe der Jahrhunderte anstelle des zweiten Tempels und ist heute der heiligste Ort für Juden. Von 1948 bis zur Eroberung Ost-Jerusalem durch die Israelis 1967 war Juden der Zugang nicht möglich, da die Altstadt Jerusalem von den Jordaniern kontrolliert wurde. Israel beansprucht heute ganz Jerusalem als Hauptstadt für sich, was einen möglichen Friedensschluß mit den Palestinensern ziemlich aussichtslos macht. Und dann ist Jerusalem unter den drei großen Städten Haifa, Tel Aviv und Jerusalem, die Stadt in Israel in der die orthodoxen Juden am stärksten präsent sind und ihr Welt- und Frauenbild auch gegenüberr sakulären Israelis am heftigen durchzusetzen versuchen. Nur als Beispiel, in öffentlichen Bussen in Jerusalem müssen Frauen hinten sitzen, die Versuche des Durchsetzen eines Beninn- und Dress-Kodex beschränken sich nicht mehr nur auf die "orthodoxen" Wohnviertel. Es gibt Bilder zu sehen aus der Altstadt von Jerusalem mit der Klagemauer, der Grabeskirche, dem Tempelberg mit der Al-Aqsa Moschee und dem Felsendom, dem Ölberg, ein weiterer von den Christen, den Moslems und den Juden gleichermaßen beanspruchter heiliger Ort, es gibt zum auch Nachtaufnahmen der Orte, dann Bilder aus der Jaffa Street und der Gedenkstätte Vad Vashem, für die über 6 Millionen von den Nazis ermordeten europäischen Juden und die 5000 jüdischen Gemeinden , die von den Nazis ausgelöscht wurden. Bilder aus Mea She´arim, einem jüdisch orthodoxen Viertel in West-Jerusalem. Die Serie Jerusalem umfasst 160 Aufnahmen, darunter auch einige HDR-Aufnahmen und Teilpanoramen.

israel – jerusalem -in der altstadtKichererbsenverkäufer in der Damascus-Gate Road nähe Damaskus-Tor. Altstadt Jerusalem, Israel
israel – jerusalem - - klagemauer und felsendomDie israelische Fahne weht vor der Klagemauer, darüber die goldene Kuppel des Felsendoms auf dem Tempelberg. Altstadt Jerusalem, Israel
israel – jerusalem - vor der klagemauer 6Betende Männer vor der Klagemauer. Altstadt Jerusalem, Israel
israel – jerusalem - in der altstadt – der krieg der steineDer Krieg der Steine ist vielschichtig: Ein „jüdisches“ Haus im arabischen Teil der Altstadt. Die Menora, der siebenteilige Leuchter und die israelische Fahne sollen signalisieren, dies ist ein jüdische Haus und den Anspruch unterstreichen auch auf alle umliegenden Häuser. Das Haus wird von schwerbewaffneten Sicherheitskräften geschützt, stellt es doch eine Provokation seiner arabischen Nachbarn dar. Es gibt Muftis, moslemische Rechtsgelehrte, in Jerusalem, die es dem Gläubigen per Fatwa, einem islamischen Rechtsgutachten, untersagt haben Grundstücke oder Häuser im arabischen Teil von Jerusalem an Juden zu verkaufen. Es gibt moslemische Historiker, die versuchen wissentschaftlich zu beweisen, das Jerusalem zu Zeiten Königs Davids nur ein größeres Dorf war, der Anspruch der Juden auf Jerusalem als ihre ewige Hauptstadt völlig darhergeholt sei. Es gibt die private Stiftung „City of David“, finanziert zum großen Teil durch Spendengeldern von Juden in der Diaspora, die südlich der Western Wall Plaza und der Klagemauer archäologische Ausgrabungen durchführt, die genau diesen Anspruch auf Jerusalem beweisen sollen. Die Stiftung finanziert weiterhin den Ankauf von Häusern im umliegenden Viertel von Silwan. Dort leben mittlerweile schwerbewacht von privaten Sicherheitsdiensten 320 jüdische Siedler unter 47.000 arabischen Nachbarn, die nicht besonders begeistert sind von ihren neunen Nachbarn. Und es gibt die arabischen (männlichen) Jugendliche, die dem Ausdruck verleihen durch das schmeißen von Steinen auf ihre neuen Nachbarn. Ab und zu wird dann einer dieser Jugendlichen erschossen. Zum Beispiel im Mai 2011 am Nakba-Day, dem Gedenktag der Vertreibung und Flucht vieler arabischer Palestinenser aus ihren Häusern im Kernland Israel 1948. Altstadt Jerusalem, Israel
israel – jerusalem - mea she´arim - coole jungsZwei fesche junge jüdisch orthodoxe Männer beim flanieren auf der Straße. Mea She´arim, West-Jerusalem, Israel
israel – jerusalem - auf der straße2 Nonnen in ihrer weißen Tracht vor einer grauen Wand in einer Straße in West-Jerusalem, Israel
israel – jerusalem - der tempelberg - der felsendomDas Eingangsportal an der Südseite, gegenüber der Al-Aqsa Moschee. Der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel ist für Moslems das Wahrzeichen Jerusalems., und eines der Hauptheiligtümer im Islam. Hier soll Mohammeds Himmelfahrt stattgefunden haben. Der achteckige Bau stammt aus dem 7ten Jahrhundert. Altstadt Jerusalem, Israel. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
israel – jerusalem - der tempelberg - die al-aqsa moscheeDie Al-Aqsa Moschee befindet sich auf dem Tempelberg und gilt als drittwichtigste Moschee des Islams nach der al-Haram-Moschee mit der Kaaba in Mekka und der Prophetenmoschee mit dem Grab Mohammed in Medina. Altstadt Jerusalem, Israel. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
israel – jerusalem - der ölberg - das gräberfeld teil 2Als ich dieses Gräberfeld zum ersten mal sah, musste ich sofort an das Holocaust-Mahnmal in Berlin denken. Das auf und ab der Wege, die verschieden hohen Gräber, ich weiß nicht ob der Architekt des Mahnmals seine künstlerische Inspiration von hierher bezog, möglich wäre es. Jerusalem, Israel
israel – jerusalem - der blick von der mauer – berg zion teiDie römisch-katholische Dormitiokirche und Abtei außerhalb der Stadtmauer südlich des Armenierviertels der Altstadt von Jerusalem, Israel. Das Bild ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
israel – jerusalem - vor der klagemauer nachts – schüler uEin Thora-Schüler und sein Lehrer beim Studium der heiligen Bücher abends vor der Klagemauer. Altstadt Jerusalem, Israel
israel – jerusalem - gedenkstätteEine Bushaltestelle in Kiryat Menahem. Hier wird zehn Bewohnern der Siedlung gedacht, die bei einem Selbstmordattentat auf den von hier verkehrenden Linienbus umgekommen sind. Insgesamt sind bei Selbstmordattenten im Zuge der zweiten Intifada circa 1000 Israelis gestorben. Jerusalem, Israel
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Neu auf meiner Website: Winterbilder aus Dänemark

Es gibt Bilder von der Ostseeküste bei Hejlsminde und Kolding Fjord zu sehen. Heijlsminde ist ein kleiner Hafenort in Südjütland südlich von Kolding am kleinen Belt gelegen, der Meerenge zwischen der Halbinsel Jütland und der Insel Fünen. Es ist einer der typischen Küstenorte mit seinen Ferienhäusersiedlungen an der Küste. Der Kolding Fjord ist eine Förde, die circa 10 Kilometer tief westlich von kleinen Belt nach Kolding abzweigt. Die Fotos sind im Dezember 2010 entstanden, als alles unter einer dicken Schneedecke lag, und der kleine Belt stellenweise zugefroren war.

zugefrorenDer kleine Belt bildete eine vom Schnee bedeckte Eisfläche vor Hejlsminde. Sonnenschein, blauer Himmel und ein paar Wolken ergaben einen perfekten Wintertag. Hejlsminde, Dänemark
winterlandschaftEin paar Boote an ihren Anlegern, ein zugefrorener Fjord, ein Vogel der auf dem Pfahl auf Beute wartet, braunes Schilf inmitten von Schnee und Eis, unter blauen Himmel und Sonnenschein. Hejlsminde, Dänemark
winterlandschaft (03)Ein Feldweg mit schneebedeckten Felder links und rechts und großen, alten Bäumen und mit einem Bauernhof in der Nähe von Kolding, Dänemark Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
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Neu auf meiner Website: Weitere Bilder aus dem Hamburger Hafen im Winter

Nach Januar 2009 und Februar 2010 war ich Dezember 2010 wieder bei Winterwetter im Hafen an der Elbe zum fotografieren. Dauerfrost hatte zu Treibeisbildung auf der Elbe geführt, und auch ansonsten lag die Stadt unter einer dicken Schneedecke. Zu sehen gibt`s Bilder vom Altonaer Balkon, vom Dockland und vom Elbufer in Altona.
hamburg hafen (144) - trübe suppe teil 2Eine Hafenbarkasse bei Winterwetter im Hamburger Hafen. Gegenüber die Krananlagen der Blohm & Voss Werft, und das Containerterminal Toller Ort. Hamburg Hafen
hamburg hafen (135) - im dockEin großes Spezialschiff liegt bei Blohm & Voss im Schwimmdock. Eisschollen treiben vorbei. Hamburg, Winter 2010. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
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Ab sofort: Bilder vom Castortransport November 2010 im Wendland

Zu sehen gibt`s Aufnahmen rund um die Kundgebung am Samstag in Splietau, 2 Nachtaufnahmen von der Schienblockade in Harlingen, und eine Serie von Fotos der Verladeaktion der 11 Castoren von der Schiene auf die Straße in Dannenberg am Montag. Der Castortransport im November 2010 war der erste nach 2 Jahren Pause und dem Regierungswechsel zu Schwarz-Gelb, der den 4 Atomkonzernen 12 zusätzliche Jahre entgegen der ursprünglich mit der Rot-Grünen Bundesregierung geschlossenen Ausstiegsvereinbarung brachte. Statt Einstieg in den Ausstieg, künstliches Runterfahren von Reaktoren, nur um zu verhindern, das sie noch vor der Bundeswahl abgeschaltet werden müssen. Dazu die Aufhebung des Erkundungsmoratoriums für den Salzstock in Gorleben. Entsprechend sauer waren viele Leute nicht nur im Wendland. 50.000 und 600 Trecker bei der Auftaktkundgebung am Samstag, dem 06.11.2010, in Splietau, Tausende bei "Castor schottern" im Wald, 4000 Leute in Harlingen bei der Schienenblockade, 5000 bei der Blockade vor`m Endlager, circa 50 Blockaden mit Treckern, Hängern, Strohballen und ähnlichen, mal größer wie in Splietau mit 150 Treckern, mal kleiner; Ziel der Blockaden war es den Bewegungsspielraum der 20.000 PolizistInnen einzuschränken und ihnen ihren Aufenthalt im Wendland so ungemütlich wie möglich zu machen. Es gab auch viele kleinere Aktionen, am spektakulärsten bestimmt der zweckentfremdete Bierlaster von Greenpeace und die Betonpyramide auf der Nordroute zum Zwischenlager einiger AktivistInnen, Es gab wieder viele Camps entlang der Strecke. nur 8 Festnahmen, aber ziemlich viele Verletzte, offensichtlich sinkt die Hemmschwelle beim Einsatz von Pfefferspray ungemein, anders als beim Schlagstock scheint es weniger Skrupel zu geben, das aus 3 Metern und geringer Leuten gezielt ins Gesicht und in die Augen zu sprühen mit entsprechenden Verletzungen. Am Dienstag vormittag nach 92 Stunden war der Castor im Zwischenlager. Ab sofort gibt`s 37 Bilder vom diesjährigen Castortransport hier auf meiner Website zu sehen.

castor november 2010 – verladebahnhof (08) - der castorEiner der Castoren in Großaufnahme während er am Verladekran hängt. Nur ein unscheinbare Aufkleber weist auf die hochradioaktive Fracht in den Behältern hin. In Dannenberg werden die Castoren von der Bahn auf LKWs umgeladen, um die letzten 20 Kilometer ins Zwischenlager transportiert zu werden.
castor november 2010 – harlingenSitzblockade von mehreren Tausenden auf den Gleisen bei Harlingen. Bei 0° harrten die Leute die Nacht aus, ab Mitternacht räumte die Polizei die Leute von den Gleisen, um sie dann auf einen Feld unter freien Himmel zu internieren, bis der Castor um 10 Uhr vormittags vorbei war.
castor november 2010 – schwarzer blockPolizisten auf der Anti-Castor Kundgebung am 06.11.2010, Splietau bei Dannenberg im Wendland.
castor november 2010 – wer kämpft, kann verlieren, wer nichtEin Trecker mit diesem Transparent inmitten weitere ineinander gefahrener weiterer Trecker. Am Rande der großen Kundgebung am Samstag´entstand in Splietau aus 150 Treckern eine Straßenblockade der sogenannten Südroute zum Zwischenlager.
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Neu auf meiner Website: Bilder von der Insel Sardinien

Es gibt zu sehen Bilder aus den Orten Olbia, Castelsardo, dem Capo Testa, Alghero, der Grotta Nettune, der Nuraghe di Palmavera, aus der Ausgrabungsstätte Tharros, aus Argentiera und dem Strand Spiaggia Piscinas. Zu den einzelnen Bildserien: -------------- Nuraghe di Palmavera:Die Ruinen dieses circa 3500 Jahre alten Nuraghen-Dorfes liegen an der Straße zwischen Alghero und Porto Conte im Nordwesten der Insel. Die Nuraghe di Palmavera ist der zahlreichen steinernen Zeugnisse, die überall auf der Insel zu finden sind. Über die Kultur der Ureinwohner Sardiniens ist wenig bekannt. -------------- Das Capo Testa liegt an der Nordküste im Westen der Insel, in der Nähe der Hafenstadt Santa Theresa Gallura. Wind und Wetter haben die Felsen der Landspitze bizarr geformt, als hätte ein gigantischer Bildhauer dort seine Skupturen erschaffen.Es gibt einen Leuchtturm, der die Schiffe um das Kap führt, und einige der größeren Felsen kann man auch besteigen. Dann hat man von dort oben einen phantastischen Blick über die Meerenge bis nach Korsika. ---------- Der Bildordner Einzelbilder andere Orte beinhaltet Bilder meist von der Westküste: zum einen Bosa, eine Kleinstadt in der Mitte der Insel an der Westküste gelegen. Schon die Römer haben hier gesiedelt. Ein Castello aus dem 12. Jahrhundert liegt auf einem Hang über den bunten Häusern der Altstadt, die mich stark mit ihren kräftigen Farben an Burano in der Lagune von Venedig erinnerten. Mit 2 Aufnahmen von der Küstenlandschaft zwischen Alghero und Bosa. Mit 4 Bildern aus dem Ausgrabungsort Tharros, der an der Westküste 20 Kilometer von Oristano entfernt im Südlichen Teil der Insel liegt. Funde deuten auf eine Besiedlung schon seit dem 12. Jahrhundert vor Chr. hin. Erst durch die Phönizer, dann die Punier, dann die Römer. Zwischen dem 8. und dem 11. Jahrhundert nach Chr. war es die Hauptstadt eines der vier Königreiche Sardiniens. Danach verfiel die Stadt und wurde verlassen. Verglichen mit den Ausgrabungen in Rom oder dem Tal der Tempel auf Sizilien ist Tharros aber eher unspektakulär. Ein Bild von Strand Baia S.Reparata, der im Nordosten der Insel zwischen Olbia und Capo Testa liegt. Und zum Schluß ein Bild aus dem Fährhafen von Olbia.----------- Castelsardo liegt an der Nordküste Sardiniens. So ähnlich stellt man sich die Lage eines Piratennestes früher vor. Auf den Felsen einer Landzunge thront ein Castello und eine Altstadt über dem Hafen und der Neustadt. Bekannt ist die Stadt heute für seine Schmuckherstellung aus Korallen. ------------ Die Grotta di Nettune liegt nördlich der Stadt Alghero an der Westküste. Die Grotte stellt ein 4 Kilometer langes Höhlensystem dar, von dem nur ein Teil der Öffentlichkeit zugänglich ist. Es gibt im Innern einen circa 120 Meter langen Salzwassersee, in dessen Bereich auch die Haupthalle liegt. Der Eingang zur Grotte liegt auf Höhe des Meeresspiegel des Capo Caccia, dessen Steilwände bis zu 110 Meter tief zum Meer abfallen. Man kann die Grotte über Boote von Alghero aus erreichen oder über einen Abstieg mit vielen Treppen, der in die Felswand geschlagen wurde. ---------- Alghero liegt an der Westküste der Insel. Der Ort stand lange unter spanischer Verwaltung und Einfluss, was sich immer noch an den Speisekarten der zahlreichen Restaurants ablesen läßt. Die Reste der Befestigungen der Altstadt auf der Wasserseite bilden eine schöne Promenade, ansonsten ist die Altstadt nicht allzu groß und es gibt sehr viel Tourismus. ------------ Argentiera ist ein winziger Ort an der Nordwestküste von Sardinien. Hier haben schon die Römer Silber und Eisen abgebaut. Seit dem 2. Weltkrieg ist damit Schluß und die Förderanlagen sind verfallen und die Bewohner weggezogen. Mit EU-Mitteln werden momentan die Fördergebäude wieder instandgesetzt als Museumsanlage. Auch der Strand und die dazugehörigen Anlagen sind dem Verfall preisgegeben. Ein Ort im Dornröschenschlaf. ---------- Spiaggia Piscinas liegt an der Costa Verde Sardiniens, also an der Westküste relativ weit im Süden. Der nächste größere Ort ist Arbus. Auf dem Weg zum Strand passiert man die Ruinen einer Mine mit ihren Förder- und Verarbeitungsgebäuden. Der kilometerlange Strand ist phantastisch, riesige Sanddünen vor einem bewaldeten Hinterland. Es gibt ein Hotel und 2 Strandbars, sonst nichts, nur Natur.

italien - sardinien - alghero - uferpromenade teil 2Die Reste der Befestigungen der Altstadt auf der Wasserseite bilden eine schöne Promenade. Alghero stand lange im Mittelalter unter spanischer Herrschaft. Das läßt sich jetzt immer noch an den Speisekarten der zahlreichen Restaurants festmachen. Es gibt eine nicht allzu große Altstadt und sehr viel Tourismus. Das Bild ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 ) Alghero, Sardinien, Italien
italien - sardinien - capo testa – skulpturengartenAn der Küste der Landspitze. Wie eine gepanzerte Echse ragt zum Beispiel dieser große Felsen vor dem Capo Testa aus dem Meer. Andere Felsen sind von Wind und Wetter so verformt als hätte ein gigantischer Bildhauer hier sein Werk getan. Capo Testa, Sardinien, Italien
italien - sardinien - grotta di nettuno - im innern - die haupthFast wie eine riesige Orgel wirken die Tropfsteingebilde an der Wand der Haupthalle. Die Grotte stellt ein 4 Kilometer langes Höhlensystem dar, von dem nur ein Teil der Öffentlichkeit zugänglich ist. Es gibt im Innern einen circa 120 Meter langen Salzwassersee, in dessen Bereich auch die Haupthalle liegt. Der Eingang zur Grotte liegt auf Meeresniveau. Grotta di Nettuno, Sardinien, Italien
italien - sardinien - spiaggia piscinas - vom wind geformt teil Ein einzelner, vom Wind über lange Jahre geformter Baum steht in einem trocken liegenden Flussbett am Strand. Das Bild ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 ). Spiaggia piscinas, Sardinien, Italien
italien - sardinien - spiaggia piscinas - sonnenuntergangSonnenuntergang am Strand Das Bild ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 ). Spiaggia piscinas, Sardinien, Italien

Zu den Bildergalerien mit den Sardinienbildern    http://frank-brexel-fotografie.de/sets/sardinien/

Ab sofort: Bilder vom 14ten Schlagermove in Hamburg am Samstag, den 17.07.2010

Am Samstag um 15 Uhr ist es wieder soweit, wenn der Schlagermove um 15 Uhr am Heiligengeistfeld startet, um über die Helgoländer Allee, die Hafenstraße, St.Pauli Fischmarkt, Pepermöhlenbek, und schließlich über die Reeperbahn zurück zum Heiligengeistfeld zu ziehen. Was dem Rheinländer seine 5te Jahreszeit, nämlich der Karneval ist, haben die Hamburger in den Sommer verlegt. Schrille Outfits, gute Laune und Schlager satt. Wie schon die Jahre vorher werde ich wieder vor Ort sein, wenn die SchlagerfreundInnen durch St.Pauli ziehen, und Fotos machen. Ab sofort gibt`s 30 Bilder vom diesjährigen Schlagermove hier auf meiner Website zu sehen.

schlagermove 2010 (44) Blick auf diev Feiernden auf dem Oberdeck eines der Wagen des Umzugs. Nachmittags in der Hafenstraße, Höhe Hafentreppe. Der 14.te Schlagermove in Hamburg am Samstag, den 17.07.2010.
schlagermove 2010 (45) Blick von der Hafentreppe auf den Zug mit den Wagen und das Publikum. Der 14.te Schlagermove in Hamburg am Samstag, den 17.07.2010.
schlagermove 2010 (31) Kostümierte auf einem der Umzugswagen des Schlagermoves. Nachmittags in der Hafenstraße, Höhe Hafentreppe. Der 14.te Schlagermove in Hamburg am Samstag, den 17.07.2010.

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Ab sofort: Bilder vom Christopher Street Day 2010 in Berlin am Samstag, den 19.06

Nach 2006 und 2007 werde ich dieses Jahr wieder auf der Straße sein um Fotos vom CSD in Berlin zu machen. Ab sofort gibt`s die Bilder vom CSD 2010 hier auf meiner Website zu sehen. Der Link zur Bildergalerie CSD 2010 ist weiter unten auf dieser Seite. Einiges an Prominenz war da, vorneweg der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, dann Renate Künast und Christian Ströbele von den Grünen, Lilo Wanders und weitere. SPD/FDP/CDU/Grüne und Linke waren mit eigenen Wagen im Zug vertreten. Deutlich weniger Produktplacement gab es als 2006/2007, Ausnahme ein Möbelkonzern, der so fleißig schwedische Fähnchen verteilte, das man den Eindruck bekommen konnte, das sämtliche schwedische Schwulen und Lesben vor der Hochzeit der Prinzessin nach Berlin geflüchtet sind. Mit der Repression in Iran, in Russland, in Polen und Ungarn und der Unterdrückung durch Scientology beschäftigten sich einige Beiträge im Zug. Ich fand es gab weniger Zuschauer an der Strecke im Vergleich zu 2006/2007, dafür war der Zug größer. Präsenter als 2006/2007 fand ich die Lesben mit eigenen Wagen und Gruppen im Zug. Ansonsten gab viel zu sehen an Kostümen, Uniformen , Trikots ( es ist ja WM im Fussball) Federn und Leder , der Spaß am sich schmücken und verkleiden war unübersehbar. Einige Vorschaubilder gibt`s weiter unten, ansonsten gibt mehr in der Bildergalerie CSD Berlin 2010. Der CSD stand dieses Mal unter dem Motto "normal ist anders". Hauptforderungen waren: 1. Intersexuellen und trans* Menschen muss ein selbstbestimmtes, diskriminierungsfreies Leben ermöglicht werden. 2. Queere Familien müssen rechtlich gleichgestellt und abgesichert werden. 3. Die verfolgten Homosexuellen in Deutschland (der Nazi-Zeit sowie in Nachkriegsdeutschland) müssen moralisch und materiell rehabilitiert werden. Und als spezielle Berliner Forderungen : Berlin braucht ein Aktionsprogramm für sexuelle Gesundheit. Und zum Schluß : Respekt muss auf Gegenseitigkeit beruhen.
berlin csd 2010 (01)Teilnehmer des Umzugs mit aufwendigen, weißen Federschmuck um Kopf und Oberkörper. Die Schwulen und Lesbenparade Christopher Street Day 2010 in Berlin.
berlin csd 2010 (10)Eine Gruppe Lesben in Fußballertrikots auf dem Umzug. Die Schwulen und Lesbenparade Christopher Street Day 2010 in Berlin.
berlin csd 2010 (03)Ein Teilnehmer des Umzugs mit Engelsflügeln in den Regenbogenfarben. Die Schwulen und Lesbenparade Christopher Street Day 2010 in Berlin.

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Neu auf meiner Website: Bilder vom 1.Mai 2010 und vom Myfest in Berlin-Kreuzberg

Ab sofort gibt es die Bilder vom diesjährigen 1.Mai hier auf meiner Website zu sehen. Der Bezirk will dieses Jahr den Verkauf von Bier in Dosen und in Flaschen auf dem Fest einschränken, generell soll weniger getrunken werden. Die Hoffnung dabei, weniger Betrunkene, weniger Krawall. Ob das so aufgeht? Wir werden sehen. Für mehr Infos zum Myfest http://myfest.diesetzer.de/     Die Demo um 18 Uhr steht dieses Jahr unter dem Motto: "Die Krise beenden, Kapitalismus abschaffen"   .  Für mehr Infos zur 18 Uhr Demo am 1.Mai in Berlin Kreuzberg www.erstermai.nostate.net/  .  Die Mayday Parade fällt dieses Jahr in Berlin aus. Für mehr Infos zur Mayday Parade   http://maydayberlin.blogsport.de/ .
1.mai 2010 - die revolutionäre 1. mai demonstration Die revolutionäre 1.Mai Demo auf dem Kottbuser Damm. Sie stand unter dem Motte „die Krise beenden - Kapitalismus abschaffen“. Berlin Kreuzberg
1.mai 2010 - myfest (04)Ein Grillstand nachts in der Oranienstraße auf dem Straßenfest: Berlin Kreuzberg
1.mai 2010 - myfest -logenplatz teil 2Ein Polizist sitzt mit seiner Videokamera auf dem Dach eines Einsatzfahrzeuges und beobachtet die verbliebenen Besucher des Straßenfestes. Berlin Kreuzberg

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  Neu auf meiner Website: Winterimpressionen aus Hamburg, ein Spaziergang entlang der Elbe.

Bilder eines Spaziergangs entlang der Elbe im Februar 2010 im ersten Sonnenschein nach wochenlangen grau in grau. Ein Spaziergang, der mich zuerst von Altona runter an den Fluss beim Dockland brachte. Von dort oben war die Aussicht auf das Treibeis auf der Elbe großartig, aber die wirklich spannenden Dinge gab es dann unten zu sehen, hatten doch das Treibeis und Ebbe und Flut die Uferbereiche der Elbe in bizarre Eislandschaften verwandelt. Vom Dockland gings mit der Fähre zum Fähranleger und Museumshafen Neumühlen. Von da über den Strand in Övelgönne Richtung Teufelsbrück und zurück. Auch hier wieder bizarre Eislandschaften am Ufer. Ein Biergarten verlockte mich zum verweilen und Schiffe gucken. Dann gings den selben Weg zurück.

elbspaziergang (01) - liegeplatzHafenschlepper an ihren Liegeplatz in Neumühlen im Winter. Hamburg Hafen; Deutschland.
elbspaziergang (02) - docklandDas Dockland in Altona im Winter mit Schnee und Eis.Hamburg Altona; Deutschland. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 3 Einzelbildern ( -2 ; 0 ;+2 )
elbspaziergang (09) - fähranleger neumühlen 2Zum Fähranleger Neumühlen gehört auch der Museumhafen Neumühlen mit seinen historischen (Arbeits-)Schiffen. Gegenüber die Containerbrücken am Athabaskakai. Hamburg Hafen; Deutschland. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 3 Einzelbildern ( -2 ; 0 ;+2 )
elbspaziergang (05) - leitdammTreibeis und Ebbe und Flut haben die Uferbereiche der Elbe in bizarre Eislandschaften verwandelt. An der Elbe, Hamburg Altona; Deutschland. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 3 Einzelbildern ( -2 ; 0 ;+2 )

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Neu auf meiner Website: Winterimpressionen aus Hamburg. Bilder vom Sonntagsspaziergang auf der zugefrorenen Außenalster am 31.01.2010

Nur alle paar Jahre ist es lange genug kalt um die Außenalster in Hamburg zufrieren zu lassen mit einer Eisdecke die tragfähig genug ist für zehntausende von Spaziergängern. Obwohl offiziell nicht frei gegeben, strömten am Sonntag, den 31.01.2010 viele HamburgInnen auf`s Eis. Rund um die Außenalster gab`s unzählige Glühwein- und Kaffeestände um sich aufzuwärmen.

hamburg (101) - alsterspaziergang 10Zehntausende Spaziergänger auf dem Eis. Die Polizei hatte die Gefahrenstellen Richtung Kennedybrücke und Binnenalster mit Absperrgittern und Absperrband gesichert. Auf der Außenalster, Hamburg, Deutschland
hamburg (91) - alsterspaziergang - unterwegs.....auf der zugefrorenen Außenalster. Hamburg, Deutschland
hamburg (88) - alsterspaziergangZehntausende waren am Sonntag am spazierengehen auf der zugefrorenen Alster. Hamburg, Deutschland
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Neu auf meiner Website: Bilder aus Mailand

2009 hatte ich zum ersten mal die Möglichkeit Mailand zu besuchen, wenn auch nur für einen Tag. Mailand ist das Zentrum Italiens, was Wirtschaft, Mode, Design und Massenmedien betrifft. Hier ist die bedeutendste Börse Italien, viele Modelabels residieren hier, dazu die weltberühmte Oper , die Scala. Mailand ist die Industriemetropole Italiens schlechthin und zählt zu den bedeutendsten Industriestandorten Europas. Von den 200 größten Unternehmen des Landes hat rund die Hälfte ihren Sitz in Mailand. Hier finden sich die meisten Verlage, Werbeagenturen, Marktforschungsinstitute und Handelsgesellschaften des Landes. Weil die Zeit Knapp war gibt`s "nur" zu sehen Bilder vom gotischen Mailänder Dom / Duomo di Milano innen und außen und vom Dach, vollendet 1858 nach über 400 Jahren Bauzeit, dem Grundriss nach die viertgrößte Kirche der Welt, vom Domplatz / der Piazza del Duomo, der Festung Castello Sforzesco, und der stilbildenen Einkaufspassage Galleria Vittorio Emanuele II., erbaut 1867. Ein Großteil der Fotos sind High Dynamic Range (HDR) Aufnahmen, dazu ein 360° Panorama aus dem inneren der Galleria Vittorio Emanuele II. und ein 360° Panorama aus Festung Castello Sforzesco, sowie 5 Teilpanoramen.

mailand (24) - galleria vittorio emanuele II - innenIm Inneren der Galleria Vittorio Emanuele II.. Nicht das erste aber sozusagen die Mutter ( weil stilbildend) aller modernen Einkaufszentren. 1867 fertiggestellt in der Größe von 4 Häuserblocks, dient(e) als klassisches Vorbild für die Anlage einer überdachten mondänen Einkaufspassage in zahlreichen Großstädten. Beherbergt zahlreiche Luxusläden, ein McCafe sowie ein 7 Sterne Hotel. Mailand, Italien. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 3 Einzelbildern ( -2 ; 0 ;+2 )
mailand (37) – duomo / dom - die westseite teilpanoramaLinks die Westseite des Mailänder Doms / Duomo vom Dach aus gesehen. Rechts das Einkaufszentrum Galleria Vittorio Emanuele II . Mailand, Italien. Das Foto ist ein Teilpanorama aus 2 HDR-Aufnahme aus jeweils 3 Einzelbildern ( -2 ; 0 ;+2 )
mailand (18) - piazza del duomo / domplatz (04)Ich konnte von Dach des Doms leider nicht erkennen um was für eine Gruppe es sich bei diesen rotgekleideten Menschen auf dem Platz handelt. Mailand; Italien. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 3 Einzelbildern ( -2 ; 0 ;+2 )
mailand (01) - duomo / dom Mailands gotischer Duomo / Dom, 400 Jahre Bauzeit, 135 Turmspitzen und zwischen 3000 bis 4000 Statuen, gebaut aus rosa getönten Marmor. Gekrönt wird das Ganze durch die vergoldete Madonnenfigur Mandonnina / kleine Madonna. Mailand / Milano; Italien. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 3 Einzelbildern ( -2 ; 0 ;+2 )
mailand (16) - duomo / dom - detail 2Detailansicht, auf dem Dach des Mailänder Doms / Duomo di Milano. Mailand, Italien. Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 3 Einzelbildern ( -2 ; 0 ;+2 )

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Neu meiner Website: Neue Bilder aus Genua

War 2006 mein Schwerpunkt eher die Altstadt und das Zentrum von Genua, mit den unzähligen Treppen, dem Labyrinth der kleinen Gassen, und dem alten Hafen mit seinem Leuchtturm. War mein Fokus 2009 der Blick von der Wasserfront aus. Zu sehen gibt es aktuell Bilder vom Messe- und Kongresszentrum und seiner Marina, den Werftanlagen im Bacino della Grazie vor der Kulisse der Innenstadt, und der Mole im alten Hafen, deren Speicheranlagen im Zuge der Expo zu einem Ausstellungs- und Kongresszentrum umgebaut wurden. Und natürlich Lanterna, ist der alte Leuchtturm doch das Wahrzeichen der Stadt. Der Hafen ist nach dem Frachtumschlag einer der größten am Mittelmeer, ist er doch für die ganze hochindustrialisierte Region um Mailand und Turin bis hin in die Schweiz, der nächstgelegene See- und Containerhafen. Über den Fährhafen erreicht man unzählige Städte im gesamten Mittelmeer.

italien -genua -blick auf die stadtBlick von einer Fähren nach Sardinien auf die Stadt. Eine Kirche inmitten des Gewirrs von Häusern auf den dichtbebauten ligurischen Bergen, davor der auf Stelzen verlaufenden Schnellweg Sopraelevata Strada Aldo Moro, der entlang der Uferpromenade vor der Altstadt verläuft. Genua, Italien
genua (43) - lanternaSonnenuntergang neben der Silhouette des alten Leuchtturms. Der Leuchtturm ist das Wahrzeichen der Stadt. Hafen von Genua, Italien

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